Anders – Besonders – sehr gut 💫

,,Ich gehöre nicht zu den COOLEN aus der Klasse“

,,Ich bin ja kein Matheass“

,, Ich hab doch nur einen Realschulabschluss“

,,Ich habe ja keine Modelmaße“

,,Ich hab ja kein Studium gemacht“ …..

………

und viele viele solcher Sätze und Denkweisen kenne ich sehr sehr gut.

Genau weil ich mich selbst mit solchen Glaubenssätzen immer und immer wieder bremse, teile ich es mit Euch.

Ich möchte Euch zeigen –

ALLE diese Gedanken sind völlig falsch. Ich habe selbst lange lange Zeit geglaubt, dass ich mit meinem Potential nichts erreichen kann. Dass meine Fähigkeiten nicht ausreichen um gesehen zu werden. Immer wieder habe ich mich mit anderen Menschen verglichen, mich herab gestuft und war komplett entmutigt. Auch heute fällt es mir teilweise schwer, meinen Wert wirklich zu benennen und ihn auch da draußen richtig zu präsentieren. Ich arbeite sehr hart an mir und ich arbeite vor allem sehr daran, meine eigene Anerkennung mir selbst gegenüber zu gewinnen.

WARUM machen wir uns kleiner als wir tatsächlich sind?

WAS hat die Gesellschaft mit UNSERER persönlichen Leistung und unserem individuellen Können zutun?

WER sagt oder gibt vor, wann ein Mensch erfolgreich ist oder etwas geschafft hat?

WELCHE Kriterien spielen eine Rolle für Erfolg? Brauche ich dafür ein Studium oder muss ich dafür aussehen wie ein Topmodel?

Ich glaube nicht !!!!

Ich halte all diese Denkweisen und Glaubenssätze für absoluten Schwachsinn.

Jeder Mensch hat seine Fähigkeiten und manche Talente lassen sich eben auch nicht mit Schulnoten ausdrücken. Das habe ich nun endlich auch mal verstanden. Hey, es hat lange gedauert, bis ich es so langsam kapiert habe! Immerhin bin ich schon 30 Jahre alt 😉 Ich bin kein Zahlen / Daten – Fakten Mensch. Ich war und bin nicht der klassische Streber, der immer eine 1 mit * nach Hause gebracht hat. Ich war die kleine lustige Brünette, die in ihrer Freizeit nichts lieber gemacht hat, als kreativ zu sein – zu zeichnen, zu schreiben ….

Leider hat es mir in der Schule ,,erstmal“ nicht besonders geholfen aber das sind Fähigkeiten, die im späteren Berufsleben wirklich essentiell sein können.

Einfühlsamkeit und Soziale Kompetenz.

Organisationstalent und Kreativität.

Ich kenne jetzt nicht wirklich Schulfächer, die diese Kompetenzen dokumentieren oder benoten.

Vielleicht wird sich auch unser Schulsystem dahingehend auch noch einmal revolutionieren. Es wäre schön, wenn auch die ,,Softskills“ gesehen werden und mit in die schulische Bewertung einfließen.

Viele Menschen da draußen, definieren sich über Noten / über Aussehen oder deren Status! Das ist ja alles schön und gut aber es sagt nichts über den Wert eines Menschen aus. Heutzutage wird man aufgrund der Gesellschaft und der Medien förmlich dazu getrieben, zu glauben, dass man nur etwas erreichen kann, wenn man optisch ein Hingucker ist oder in der Schule die Beste war (nur um ein paar Beispiele zu nennen). Auch ich habe mich von äußeren Einflüssen verleiten lassen, oftmals nicht an mich zu glauben. LEIDER!!! Man braucht da draußen schon ein dickes Fell und ein großes Selbstbewusstsein, um nicht mit dem Strom schwimmen zu müssen und um zu sich selbst zu stehen. Dieses dicke Fell musste auch ich mir schmerzvoll erarbeiten und bin heute noch dabei … Ich hatte immer das Gefühl, nicht genug zu sein. Ich hatte immer das Gefühl, es ALLEIN nicht zu etwas zu bringen. Durch den Sprung in viele kalte Gewässer, hätte ich schon lange kapieren müssen, dass ich bis jetzt alles ganz ALLEIN geschafft habe und doch fällt es immer noch schwer.

Man wird einfach immer wieder abgelenkt, von dem was da draußen in der Welt passiert und vorgegeben wird. Man orientiert sich ganz automatisch an dem, was die Maße vorlebt oder was man mal irgendwo aufgeschnappt hat.

Auch der Gedanke einen Partner haben zu müssen ist mir mittlerweile völlig suspekt! Ich dachte auch immer, dass ich mich mal irgendwann zu 100% auf meinen Mann verlasse und dann Haus und Kinder hüte …. ,,Ja ja, so klassisch wurde ich eben erzogen und finde es auch schön

Dieser Gedanke, es nicht allein bzw. auch selbst schaffen zu können, ist meiner Meinung nach jedoch sehr falsch. Im Gegenteil! Ich finde jede Frau, sollte ihren Weg auch mal allein gegangen sein. Selbstständig gelebt haben, Erfahrungen im Arbeitsleben gesammelt haben und unabhängig gewesen sein. Ich finde, nur dadurch, kann man doch erst wissen, was man will und welcher Weg, der Richtige für einen selbst ist.

Mit der Zeit ist mir klar geworden, dass mein Gedanke, unbedingt einen Partner haben zu wollen, nur aufgrund meiner eigenen Unsicherheit entstanden ist. Natürlich ist es schön, die Liebe seines Lebens zu treffen – ,,und ja, ich warte da auch noch drauf ☺️😉“ aber es kann doch nicht der Grund sein, damit man sich SICHER fühlt.

Ich kann mir doch auch selbst eine SICHERHEIT geben oder ?

JA !!! kann ich!!! ♥️

Schaut auf Euer Leben zurück.

Seht, was Ihr alles schon ganz allein erreicht habt und schätzt Euch Wert für die Dinge, die Ihr gut könnt und die Euch auszeichnen.

Nur weil die Mehrheit da draußen alle gleich aussehen – muss das nicht das Ideal sein.

Nur weil die Mehrheit da draußen nach gewissen Kriterien beurteilt – muss das nicht der Maßstab sein.

Nur weil ihr schlechte Erfahrungen gemacht habt – sagt es nicht aus dass es an Euch gelegen hat oder dass Ihr irgendetwas falsch macht.

Nur weil man Eure Fähigkeiten nicht dokumentieren oder anhand von Noten oder Abschlüssen protokollieren kann – heißt es nicht, dass Eure Fähigkeiten nicht wertvoll wären.

GANZ IM GEGENTEIL !!!

Man kann so stolz darauf sein, was man geschaffen hat und man kann ganz besonders stolz auf sich sein, wenn man aus der Maße heraussticht!

Wenn man etwas kann, was die Mehrheit nicht kann oder besser gesagt, nicht können will oder dessen Wert nicht sieht.

Es ist wichtig, für SICH SELBST zu kämpfen. Ich bin überzeugt davon, dass ich mir durch das stetige kämpfen für mich und meine Fähigkeiten, die SICHERHEIT selbst geben kann. Das wünsche ich mir für alle Menschen da draußen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und vor allem, sollten gerade diese Menschen ganz fest an sich glauben.

Ja, ich will ….💍

heute möchte ich über ein Thema schreiben, welches mich sehr beschäftigt. 😂 Es ist sehr komplex und ich weiß garnicht, wo ich am besten beginnen soll ….

Starten wir doch einfach mal mit sicherlich sehr bekannten Sätzen :

,,im Augenblick kann ich mir keine Beziehung vorstellen“

,,du bist eine tolle Frau aber ich will dich nicht enttäuschen“

,,es liegt nicht an dir, es liegt an mir“

,,ich will dir nicht weh tun“

,,du hast was besseres verdient“

,,ich habe im Moment so viele eigene Baustellen – da kann ich dir garnicht gerecht werden“

……….

und das könnte ich jetzt noch ganz lange weiter fortführen.

Dass das alles sehr schön formulierte Ausreden sind, ist mir klar und ich finde es auch wirklich sehr süß, dass Man(n) sich so große Mühe gibt, uns Frauen nicht ,,zu verletzen“ aber ich glaube, die Wahrheit hätte den selben Effekt, wie solche Ausreden. Also, sollte jetzt zufällig ein Mann diesen Beitrag lesen –> ,,wir wissen, dass es gelogen ist!

Aber darauf möchte ich auch garnicht hinaus. Vielmehr möchte ich einen Schritt vorher beginnen. Bevor solche ,,Ausreden“ genutzt werden, muss etwas anderes passiert sein.

Und da kommen wir direkt zum eigentlichen Thema!

Zu 80% der Fälle, hat die Frau dem Mann ganz klar signalisiert:

,,Hey, ich finde dich toll und ich habe ernsthaftes Interesse an dir!“

Wahrscheinlich hat die Frau sich schon geöffnet und auch schon ein wenig Energie in ihr Gegenüber gelegt. Ganz bestimmt ist die Frau zu diesem Zeitpunkt schon etwas verliebt…..

Ist das schlimm?

JA! Anscheinend ist das schlimm.

Eine Frau, die weiß was sie will, ihre Absichten ganz klar beschreibt und keine Lust auf halbe Sachen hat, löst in vielen Männern vor allem eines aus – PANIK.

Das ist zumindest meine Theorie!

Ich spreche hier nicht von Klammern oder übertriebenem Stalking. Das ist nie gut und auch nicht gesund in einer Partnerschaft.

Ich spreche hier von Frauen, die ganz klar signalisieren, was sie für die Zukunft wollen und was nicht. Die mit ihrer Einstellung und Meinung nicht hinterm Berg halten.

Eigentlich genau das, was ich hier gerade mache 😂😂

Heutzutage will man –

UNVERBINDLICHKEIT & FREIHEIT !

Bloß keine Verantwortung übernehmen. Bloß keine Stellung beziehen. Bloß keine Emotionen oder Gefühle zeigen und um Himmels Willen nicht um irgendetwas oder irgendwen kämpfen! Sobald es ,,anstrengend“ oder ,,tiefergehend“ wird, ergreifen viele Menschen die Flucht. Da spreche ich auch die weibliche Fraktion an. Auch viele Frauen ticken mittlerweile anders. Das Thema was ich hier ansprechen möchte, beziehe ich auf alle Menschen! (Männlein&Weiblein)

Ich zum Beispiel, habe eine sehr konservative Erziehung genossen. (Zum Glück)

Partnerschaft / Verbindlichkeit / Treue / Ehrlichkeit / eine Familie gründen wollen – das ganze Paket, bedeutet mir sehr viel.

Für mich wäre ein Leben ohne EMOTION & LIEBE, nicht lebenswert! Wir Menschen sind keine Einzelgänger! Das liegt nicht in unsrer Natur. Der Mann ist ein ,,Jäger“ – die Frau ,,kümmert“ sich – um jetzt mal ganz früh in der Geschichte anzufangen. Der Jäger im Mann sollte hier auch nicht falsch interpretiert werden. Der Mann geht jagen um seine Familie zu versorgen und um seine Familie zu beschützen. Er übernimmt also ganz klar die Verantwortung für seine Lieben.

Was ich damit sagen möchte – diese Rollenverteilung hat für mich noch einen tieferen Sinn!

Natürlich hat die Welt sich komplett verändert. Die Frauen sind selbstbewusster geworden – sind emanzipiert. Die Welt ist schnelllebiger – digitalisiert und jeder kann sein Leben so leben wie er will.

Das ist alles sicherlich auch gut so aber ich finde, es hat auch viele Werte und innere Einstellungen kaputt gemacht. Die Menschen handeln egoistischer. Jeder Mensch ist ersetzbar. Man muss sich nicht mehr besonders anstrengen, um einen Menschen kennenzulernen oder um intim mit ihm zu werden. Warum sich bemühen, wenn es auch anders und viel viel leichter geht? Eine Partnerschaft in der sich beide Partner gleichermaßen um die Beziehung bemühen, ist selten. Menschen lassen ihr Leben von äußern Umständen viel schneller beeinflussen. Die eigene Meinung oder die eigenen Gefühle, haben keine Priorität mehr. Vielmehr ist es wichtig, nach außen hin die heile Welt zu vermitteln, sich in einem ,,guten“ Licht zu präsentieren und den Anforderungen der Gesellschaft gerecht zu werden. Das führt dazu, dass viele Gemeinschaften / Partnerschaften oder Freundschaften auf völlig falschen Standbeinen wachsen. Ein Großteil der Gesellschaft urteilt aufgrund von Oberflächlichkeiten.

Tja und was macht man jetzt wenn man selbst garnicht so tickt? Wenn man noch nach ,,alten“ Werten lebt und sich nicht der Maße anpassen will ? Hier wird die Luft auf jeden Fall sehr dünn. Gleichgesinnte zu finden – nicht so leicht. Ich spreche hier aus Erfahrung 😉

Ich finde es toll, wenn Menschen Position beziehen. Wenn sie hinter ihren Entscheidungen stehen und sich nicht von äußeren Gegebenheiten oder der Gesellschaft beeinflussen lassen. Respekt an alle Menschen, die für ihre Träume und Einstellungen einstehen, die noch eigene Werte haben und die noch um etwas kämpfen.

Somit finde ich es auch ganz klasse, wenn Menschen sich nicht immer nur für den leichteren Weg entscheiden, sich öffnen und auch mal ein Risiko eingehen.

Ja, man ist verletzbarer!

Ja, man bietet der Außenwelt mehr Angriffsfläche und ist nicht mehr everybody’s Darling.

Ja, man macht sicherlich auch mal Fehler.

Aber all das wird auch immer belohnt. Davon bin ich fest überzeugt! Wer kämpft und was riskiert, wird davon profitieren.

Ich habe schon viele Situationen erlebt, wo ich bis heute nicht verstehen kann, warum Menschen so gegen sich selbst gehandelt haben. Freundschaften sind kaputt gegangen – Beziehungen sind gescheitert, Menschen die sich lieben sind getrennte Wege gegangen ….. usw.

Mich hat das schon sehr oft traurig gemacht. Ich verstehe es nicht. Oftmals wäre nicht mal viel Aufwendung oder Energie notwendig gewesen um es mit einem ,,Happy End“ enden/anfangen lassen zu können.

Warum trauen sich so viele Menschen nicht mehr? Warum wissen so viele Menschen nicht mehr, wie schön es sich anfühlt, auf sein Herz zu hören? Warum wissen die Menschen nicht mehr was Gefühle überhaupt sind?

Soziale Kompetenz wird immer verlangt aber keiner hat sie mehr. Es gibt tausende Seminare oder Lehrgänge, die sich ,,angeblich“ mit sozialer Kompetenz beschäftigen und so wenige Menschen da draußen, wissen wie man sie anwendet und umsetzt. Menschen die wirklich soziale Kompetenz im Alltag beweisen, werden oft nicht ernst genommen oder als schwach angesehen. Soziale Kompetenz bedeutet nun mal auch, sich in sein Gegenüber hineinfühlen zu können. Das geht natürlich nicht, wenn man nur an sich und seinen Vorteil denkt.

Ob es in Beziehungen oder im Berufsleben ist.

So häufig erlebe ich eine fehlende soziale Kompetenz – ein fehlendes Miteinander.

Eigentlich kann man mit einer mangelhaften sozialen Kompetenz weder privat noch beruflich wirklich erfolgreich werden. Und auch wenn es belächelt wird – sich für andere Menschen interessieren und einsetzen, ist eine Stärke und etwas besonderes. Für mich hat diese Eigenschaft eine hohe Priorität und einen hohen Stellenwert.

Es bleibt zu hoffen, dass die Entwicklung der Gesellschaft, nicht noch mehr EMOTIONEN und Herzensmenschen auf der Strecke bleiben lässt.

♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️

Verbindlichkeit schließt frei sein nicht aus!

♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️

Was will ich?

Die Weihnachtszeit regt ja auch immer ein bisschen zum nachdenken an. Geht Euch das auch so? Man begreift erst so richtig, wie das Jahr gelaufen ist, was man erlebt hat und welche Erfahrungen man gesammelt hat. Man sieht manche Situationen vielleicht auch plötzlich mit ganz anderen Augen.

Vielleicht sind es berufliche Veränderungen, die Euch beschäftigt haben. Vielleicht sind es neue Abenteuer, die Ihr in diesem Jahr begonnen habt. Vielleicht habt Ihr neue wertvolle Bekanntschaften gemacht oder Eure große Liebe kennengelernt.

Das muss man ja auch irgendwann alles mal verarbeiten.

Mir geht es oft so, dass ich viele Geschehnisse übersehe, weil man doch im hektischen Alltag oft gar keine Zeit hat, alles richtig wahrzunehmen. In solchen ruhigen Momenten vor den Festtagen, komme ich oft ganz automatisch ins grübeln. Früher hab ich das immer gehasst. Ich wollte lieber auch mal abschalten und mich einfach fallen lassen, hab dagegen abgekämpft und mir immer Möglichkeiten gesucht, mich abzulenken. Heute bin ich froh darüber und lasse meinen Gedanken auch mal freien Lauf. Ich erlaube es mir, mich mal mit mir selbst zu beschäftigen – ,,darf man ja auch mal oder?“

Wie oft denken wir wirklich mal an uns selbst? Ich kann da nur für mich sprechen— ,,viel zu selten“! Das vorweihnachtliche ,,grübeln“, hilft mir auch, mit manchen Dingen wirklich abzuschließen. Einfach mal ein Resume ziehen – ,,was war gut in diesem Jahr / welche Menschen tun mir gut / was lief vielleicht nicht so erfolgreich und warum?“

Das macht man doch sonst im Alltag kaum aber für mich persönlich ist es ganz ganz wichtig.

Ich bin gerne für andere Menschen und deren Sorgen da, höre gerne zu und versuche zu helfen wo ich kann aber ich bin ja auch noch da. Vielleicht kennt Ihr das ja auch … Man rennt und rennt – ist ständig unter Strom, versucht alle seinen Verpflichtungen nach zu kommen und hängt sich in alles mit 100%iger Energie rein. Dass das unfassbar viel Kraft kostet, merkt man dann meistens überhaupt nicht. Ich habe beruflich immer mit vielen verschiedenen Menschen zu tun und alle sind auf Ihre Weise natürlich auch speziell. Jeder hat andere Sorgen, andere Bedürfnisse oder andere Themen, mit denen man sich beschäftigt. Auf jeden einzelnen Menschen geht man individuell ein und versucht ein offenes Ohr zu haben, auf den Menschen einzugehen und ein guter Zuhörer zu sein. Das ist nicht nur mein Job sondern sicherlich auch irgendwo meine Berufung. Ich liebe es mich zu kümmern, für andere da zu sein und zu GEBEN!

Doch Achtung! – nur weil man etwas gerne und aus vollster Leidenschaft macht, heißt das nicht, dass es selbstverständlich und einfach ist. Das schüttelt man sich auch alles nicht aus dem Ärmel. Das kostet Kraft. Unterschätzt das bitte nicht.

Ich habe zum Beispiel auch echte Schwierigkeiten damit, etwas anzunehmen, mal etwas auszugeben oder mir Hilfe zu holen. Das muss man aber nun mal auch. Man kann nicht alles allein machen und meistern. So schön es ist zu geben, so wichtig ist es auch sich mal was nehmen zu dürfen.

Ich muss da immer noch an mir arbeiten und es fällt mir immer noch schwer aber ich weiß dass es lebensnotwendig für mich ist. Auch der Punkt, sich mal Hilfe zu holen – sei es auf emotionaler, beruflicher oder körperlicher Ebene – ist keine Schande – das ist sogar gut so. Einfach mal jemanden an sich heranlassen, der einem zuhört, für einen da ist oder auch ein paar Tipps auf Lager hat. Alleine eine andere Sichtweise auf die Dinge, kann schon helfen um weiter zu kommen. Mein Standardspruch war immer – ,,ich schaff das schon selbst“.

Vielleicht schafft man es aber auch noch besser, wenn man auch mal andere Meinung mit einholt und mal ein wenig von seiner Spur abkommt. Sich Hilfe zu holen zeugt nicht von Schwäche sondern von Stärke.

Ich bin immer super dankbar, wenn mir jemand mal die Augen öffnet oder mir neue Wege aufzeigt. Manchmal ist man so festgefahren, dass man Kleinigkeiten oder Lösungen nicht direkt sieht.

Ich bin auf dem Weg zur Veränderung und freue mich auch darauf.

Hey und es braucht doch auch Zeit, um sich wirklich darüber im Klaren zu werden, was man will. Das erste Ziel muss es sein, genau das heraus zu finden. WAS WILL ICH DENN ÜBERHAUPT VON GANZEM ❤️

Wo soll meine Reise hingehen?as ist meine Leidenschaft?

Wofür stehe ich?

Was bewegt mich?

Wo liegen meine Stärken?

Was würde ich gerne mein lebenslang machen?

Ich hätte z.B. damals nie gedacht, dass sich mein Fokus komplett auf das berufliche legt. Für mich war immer klar – heiraten, Kinder kriegen, zuhause bleiben! Das kann ich mir mittlerweile nicht mehr so vorstellen. Natürlich wünsche ich mir irgendwann eine eigene Familie aber ich möchte auch beruflich was erreichen. Ich weiß mittlerweile endlich was mir Freude macht – wo meine Stärken liegen und welche Potentiale ich fördern möchte.

Ich möchte wissen, was die Welt noch für mich bereithält. Was da noch kommen kann. Ich bin neugierig.

Oftmals wird man in eine Schublade oder in einen Lebensweg gedrückt, den man selbst garnicht ausgesucht hat.

Das ist doch normal<<<<<<<<
n doch alle so

Das ist doch viel besser für dich

Hinterfragt Euch da ruhig mal.

Ist so wie Ihr im Augenblick lebt, die Ziele die Ihr habt, genau das, was Euch glücklich macht ?

Die Reise zu sich selbst, kann so spannend sein. Man lernt soviel über sich selbst, man entdeckt Seiten und Facetten an sich ganz neu. Traut Euch mal und schaut mal nach rechts oder links.

Das ist doch das schöne in dieser Welt, man kann selbst bestimmen, wohin die Reise gehen soll. Ihr könnt das ganz alleine schaffen und wenn Ihr etwas wirklich wollt dann wird Euch alles dorthin bringen.

Ich glaube fest an die innere Stärke. Ich glaube daran, dass durch das -handeln- Dinge bewegt werden. Dass man an seine Ziele kommt, wenn man es wirklich will und nickt aufgibt.

WAS WILLST DU?

Eure Jule

START NOW!

,,Aller Anfang ist schwer

Diesen Satz kennen wir doch alle oder? Ganz ehrlich, das ist so verdammt wahr! Ich erlebe das im Moment wieder so extrem. Ich habe so viele Träume / Ziele und To do’S fürs nächste Jahr und mein Kopf glüht. Vielleicht kennt Ihr das auch?

Man hat ein Ziel für Augen und will es unbedingt erreichen. Am liebsten sofort…. leider geht das nur meistens nicht so schnell, wie man das gerne hätte. Und hier beginnt eigentlich die eigene Challenge für das was man vor hat. Durchhaltevermögen und Geduld- das ist es, was darüber entscheidet ob man an sein persönliches Ziel kommt. Wenn man sich Vorbilder ansieht, dann sieht man immer nur, was diejenigen erreicht haben aber man vergisst, welche Zeit, Kraft und Schweiß diese Menschen in ihre Träume gesteckt haben. Erfolg kommt nicht von heute auf morgen. Egal ob es um berufliche, körperlich oder persönliche Ziele geht. Es ist immer das gleiche Spiel – DURCHHALTEN! Für mich ist es ein Ansporn, nicht aufzugeben und weiter an meinen Zielen und Träumen festzuhalten. Ich glaube ganz fest daran, dass man durch ,,dranbleiben“ zum Ziel kommt.

Wieviele Situationen ich allein schon in meinem Leben hatte, wo ich am liebsten aufgegeben hätte. Viele lange Wege ohne jegliches Erfolgserlebnis. Du zweifelst an dir selbst und denkst – ,,was zur Hölle mach ich falsch?“. Für mich auch ein kritischer Punkt bisher ist das vergleichen mit anderen Menschen. ,,Warum haben die anderen denn mehr Erfolg“ – ,,Warum klappt das bei mir denn nicht?“. Ich bin prädestiniert für solche Gedankengänge aber die können echt ordentlich nerven. Ich glaube man muss auch hierbei den Fokus auf SICH selbst setzen und nicht immer nach rechts und links schauen. Das lenkt nur ab und mich demotiviert sowas auch immer ganz flott.

Ich weiß ja nicht wie es Euch da geht. Habt Ihr im Augenblick ein Ziel, dass Ihr erreichen möchtet?

Welche Geheimtipps habt Ihr dabei?

Ich finde es ganz spannend, dass man durch den Weg zum Ziel auch schon so einiges mitnimmt und an Erfahrung dazu gewinnt, was man eigentlich überhaupt nicht eingeplant hatte. Man beschäftigt sich viel mehr mit erfolgreichen Menschen – sucht sich Vorbilder und macht sich schlau zu Themen, die einen vorher garnicht interessiert haben. Für mich ist das ein großes Geschenk, weil es meinen eigenen Horizont erweitert und ich innerlich daran wachse.

Ich hatte vor ca. vier Jahren so gut wie garkein Selbstbewusstsein. Habe mir überhaupt nichts zugetraut und nicht mal im Traum daran gedacht, irgendetwas ganz eigenständig auf die Beine stellen zu können.

In meinem Weltbild war das mit einem normalen Schulabschluss und ohne Studium von vorne herein eigentlich undenkbar. Mittlerweile sehe ich die Dinge ganz anders. Natürlich ist ein Studium keine schlechte Sache und wird sicherlich auch einige Türen leichter öffnen aber ich glaube die Tür bekommt man auch ohne diesen Abschluss geöffnet. Ich finde es schade, dass man sich selbst so runterstuft und sein Licht unter den Scheffel stellt, nur weil man glaubt man hätte nicht genug vorzuweisen. Es ist doch im Grunde nur wichtig, wieviel du leisten möchtest, wie ehrgeizig und fleißig du bist und wissbegierig bist.

Sicherlich ist es daher auch ein persönliches Anliegen und mein eigener Ansporn es zu schaffen, weil ich mir selber beweisen möchte, dass man auch als ,,Normalo“ was erreichen kann.

Ich bewundere all die Menschen, die aus wenig Möglichkeiten – viel geschaffen haben. Ich lese viel über solche Menschen und verfolge diese auch ganz aktiv und gespannt über Social Media. Diesen Tipp kann ich Euch auch nur geben.

Wenn es Menschen gibt, die Euch faszinieren oder die schon da sind wo Ihr hin wollt – folgt diesen Personen. Schaut ein bisschen in deren Leben hinein. Mich motiviert das so sehr. Gerade an Tagen wo ich denke – wofür das alles?

Motivation ist so ein wichtiger Helfer. Sucht nach Eurer ganz persönlichen Motivation. Ob das Videos auf YouTube sind, ob es Personen des öffentlichen Lebens sind, Freunde oder Familie. Sucht Euch ein Umfeld, dass Euch in Euren Zielen und Träumen unterstützt. All die Menschen die Euch sagen – ,,das schaffst du doch eh nicht“ – erstmal Abstand nehmen. Meistens sagen die anderen dass nur weil sie vielleicht Angst um Euch haben oder negativ gesprochen – es Euch nicht gönnen.

Beides bringt Euch nicht weiter.

Das habe ich auch schmerzlich erfahren müssen aber ich muss sagen, die Menschen, die an mich glauben sind mir eine große Bereicherung und wiegen es wieder auf.

Ich weiß ja auch noch nicht, wann ich wieder einen Schritt weiterkomme aber ich bleibe dran und kämpfe jeden Tag dafür.

Egal welche Niederschläge da noch kommen mögen und wieviele Tage ins Land gehen, an denen sich nichts verändert und nichts tut.

Die Arbeit die man investiert wird sich auszahlen – da bin ich mir zu 100% sicher.

Glaubt an Euch!

Gebt weiter Gas!

Verschiebt Euer Glück nicht mehr auf morgen oder übermorgen.

Ihr schafft das 🙂

Fühlt Euch gedrückt

Eure Jule

Kleine Frau – große Träume

Kennt ihr das auch?

Ihr verspürt irgendwann im Leben, den Drang danach Euch selbst zu verwirklichen. Euch neuen Herausforderungen zu stellen und selbst was auf die Beine zu stellen.

Das empfinde ich im Augenblick so stark und denke jeden Tag darüber nach, wie ich das jetzt am besten anstelle. Mir gehen so viele Gedanken durch den Kopf. Ich suche nach Wegen und Möglichkeiten.

Früher habe ich mir nichts zugetraut und alle meine Fähigkeiten runtergespielt. Jetzt denke ich, dass da noch MEHR ist. Dass das Leben noch viele viele schöne Abenteuer für mich bereithält. Dass ich mehr erreichen kann als ich mir noch zutraue.

Gerade als Frau finde ich es immer noch schwieriger, solche Wege zu gehen und sich zu trauen. Man denkt man braucht irgendeinen unglaublich hohen Abschluss, muss was ganz besonderes beherrschen, oder ganz ganz lange schon gearbeitet haben, bevor man was erreichen kann.

Ich bin auch ,,nur“ eine ganz normale Frau mit einer ganz normalen Ausbildung. Durchschnitt nennt man es 😃 Ich hatte nie eine große Ambitionen, zu studieren oder einen hohen Posten in meinem Beruf zu ergattern. Sicherlich hätte es mir damals nicht geschadet, wäre dieser Ehrgeiz damals schon da gewesen aber ich finde es schön, dass er JETZT da ist.

Natürlich weiß ich noch nicht wohin genau die Reise geht oder welche Wege ich gehen muss aber ich glaube die wichtigste Eigenschaft habe ich – Ehrgeiz und Leidenschaft. Ich weiß, dass wenn man etwas wirklich will und mit ganzem Herzen dabei ist, kann man ALLES schaffen. Ich will es wissen und ausprobieren.

Ich möchte mir beweisen, dass man kein kalter Fisch sein muss um Erfolg zu haben.

MIT HERZ ZUM ERFOLG ❤️

Als Frau aus ,,normalen“ Verhältnissen. Mit einem ,,normalen“ Abschluss. Ohne Studium und mit Natürlichkeit erfolgreich werden. Sich etwas EIGENES schaffen. Das wünsche ich mir😃😃😃

Motiviert Euch dazu, Eure Träume zu verwirklichen! Glaubt daran, dass das ,,unmögliche“ möglich werden kann. Wenn der Wille da ist, dann könnt Ihr alles schaffen. Da glaube ich ganz ganz fest dran.

Werden wir gemeinsam zu POWERLADYS 🎀💜🎀💜

Fühlt euch gedrückt

Eure Jule

JA ! Ein schönes Leben mit Epilepsie

Heute möchte ich ein bisschen auf das Thema – EPILEPSIE eingehen.

Vor ca. 6 Jahren hatte ich meinen ersten Grand-Mal-Anfall. Dieser versetzt den Körper in einen zwanzig-minütigen Krampf. Keine schöne Situation auch wenn man selbst während des Krampfes nichts davon mitbekommt. Die Außenstehenden müssen da mehr aushalten können. Man schäumt vor dem Mund, man verdreht die Augen und gibt komische Laute von sich. Ich hatte bislang bestimmt 8 große / lange Anfälle und zwischendurch immer mal wieder kleinere. Mittlerweile bin ich richtig eingestellt und vertrage die Medikamente auch – trotzdem …. die Einnahme der Tabletten und die Krankheit an sich belasten immer noch meinen Körper und Gesundheit. Man nimmt ja keine ,,harmlosen“ Lutschbonbons sondern eben wirklich starke Medikamente – das darf man nicht vergessen.

Weil ich es schade finde, dass diese Krankheitsform viel zu wenig beleuchtet wird und viel zu wenig Erfahrung untereinander ausgetauscht wird, wollte ich gerne in meinem Blog etwas darüber schreiben. Keine Angst, das soll jetzt kein ärztlicher Artikel werden – im Gegenteil! Ich möchte gerne meine Erfahrungen berichten und meinen Umgang mit dieser Erkrankung.

Warum genau ich Epilepsie habe, kann man nicht genau sagen. Es kann durchaus vererbt worden sein – bin mir aber mittlerweile ziemlich sicher, dass der Auslöser ein ganz anderer war. Ich hatte damals eine schwere Zeit. Ich war sehr sehr unzufrieden mit mir und hatte einiges in mich hinein gefressen. Ich denke der Körper hat ein Ventil gesucht und sich dann auf meine Schwachstellen fixiert. In diesem Fall war es dann wohl mein Köpfchen. Ich weiss noch, dass damals eine Welt für mich zusammengebrochen ist, als man mir sagte:

,,Sie können keine Auto mehr fahren (außer sie sind 6 Monate anfallsfrei)“

,,Sie können in ihrem Job als Hotelfachfrau nicht mehr arbeiten, aufgrund der Schichtarbeit“

,,Sie müssen ein Leben lang Tabletten nehmen“

Ja, der Arzt hat gut reden aber wie geht es jetzt für mich weiter?

Jetzt muss ich dazu sagen, bin ich im Nachhinein sogar sehr dankbar für diese Situation damals. Wäre die Epilepsie nicht gewesen, hätte sich meine berufliche Laufbahn ganz anders entwickelt und das wäre sehr sehr schade gewesen. Aber gut, das weiss man natürlich vorher alles noch nicht.

Epilepsie gibt es in verschiedenen Formen und Stärken. Ich habe ,,Glück“ und die Krankheit schränkt mich nicht komplett ein. Die Dosis der Tabletten ist noch relativ gering und ich komme gut damit klar.

Trotzdem merke ich es körperlich bzw. habe es lange Zeit noch viel extremer gemerkt.

Man fühlt sich schlapp, abgeschlagen, müde und antriebslos. Ich hatte oft das Gefühl eine traurige und fast depressive Grundstimmung zu haben. Durch die Antriebslosigkeit, hat man natürlich auch nichts für sich und seinen Körper getan – man hat sich hängen lassen. Das ist nach meiner Überzeugung nach übrigens fatal!

Der Körper braucht Energie und Power. Es ist wichtig, dass man immer an sich denkt und auf sich achtet. Das habe ich ganz ganz lange Zeit nicht getan.

Natürlich ist das erstmal alles leichter gesagt als getan aber ich möchte den Menschen, die davon betroffen sind, sehr gerne Mut machen! Ihr seid sicherlich angeschlagen und wisst gerade am Anfang vielleicht nicht, wie es weitergehen soll aber es geht weiter. Gebt Euch auch die Zeit, Euch mit diesem Thema zu beschäftigen. Lest viel darüber aber lasst Euch auch keine Panik durch Google und Co. machen. Die Krankheit wird Euer Leben nicht zerstören und Ihr werdet trotzdem ein schönes Leben leben können. Ich hatte damals auch große Angst. Ich wusste ja nicht mal mehr, ob ich eine eigene Familie gründen kann. DOCH! Auch eine Schwangerschaft kann ohne Probleme ablaufen. Die Dosierung wird demnach angepasst und man kann auf natürlichem Wege ein Kind bekommen. Ich bin zwar noch nicht schwanger – nein, nein aber das ist mir natürlich wichtig, da ich irgendwann selbst Kinder haben möchte.

Ich weiss wie schwer es fällt, sich nach einer gewissen Zeit wieder aufzuraffen und nach vorne zu schauen. Für mich war es damals ganz besonders schwierig, weil man einem Menschen die Epilepsie nicht ansehen kann. Die Leute denken –

,,wieso? was hast du denn?“

,,man sieht doch garnichts“

,, du wirkst aber eigentlich ganz gesund“.

Viele Menschen können die Krankheit nicht greifen und haben auch nicht wirklich eine Idee davon, was es für die Betroffenen bedeutet. Auch kleine ,,unpassende“ Kommentare kann man sich anhören wie z.B.

,,du hast doch garnichts – das bildest du dir doch ein“

,,das liegt bestimmt an deiner sensiblen Art oder an deiner Psyche“

Ich verstehe diese Ausagen sogar ein bisschen. Natürlich wirkt sich das eigene Wohlbefinden auf diese Krankheit aus aber es ist nicht der Grund dafür.

Mir ist einfach aufgefallen, dass der Umgang mit Epilepsie in der Gesellschaft, oft schwer fällt. Ich finde es schade, dass Menschen sich auch oft nicht trauen, offen darüber zu sprechen. JA ICH HABE EPILEPSIE! Es ist ja keine ansteckende oder tödliche Krankheit aber oftmals hat man Angst, dann anders behandelt zu werden. Gerade im Hinblick auf die Belastbarkeit im Job ist es sicherlich ein Tabuthema.

Wenn Ihr Epilepsie habt und ihr vielleicht auch gerade erst die Diagnose erhalten habt, bitte gebt Euch nicht auf und denkt daran, dass es gut behandelt werden kann. Verfallt nicht in eine Panik vor dem nächsten Anfall. Vertraut auf die richtige Einstellung durch die Tabletten und gebt Eurem Körper ein gutes Gefühl.

Was mir auch im Bezug auf die Epilepsie sehr geholfen hat, ist der Sport und die Ernährung. Das ist natürlich nicht explizit wissenschaftlich belegt aber ich glaube, dass der Sport eine positive Auswirkung auf meinen Körper und meine Seele (demnach auch der Erkrankung) hat. Seitdem ich mich mehr mit dem Thema Gesundheit / Ernährung und Sport beschäftige und da jegliche Möglichkeiten und Verbesserungen für mich ausprobiere, geht es mir wesentlich besser.

Wenn ich sage SPORT, dann können das auch schon ganz kleine / leicht umsetzbare Übungen sein. Ich selbst nutze das täglich HIIT (HighIntensityIntervalTraining) mit ca. 20 Minuten. Das macht mich nicht nur fit sondern ich fühle mich danach viel viel entspannter und wohler in meiner Haut. Gerade wenn Ihr einen langen und anstrengenden Tag auf der Arbeit hattet. Ihr könnt aber auch Yoga oder leichtere Workouts in Euren Alltag integrieren. Das schöne hierbei ist, dass Ihr es auch machen könnt, wenn Ihr eigentlich wenig Zeit habt am Tag. Ich bin z.B. überhaupt kein Fitnessstudio-Freund. Klar, wenn man mal da war, war es immer lustig und hat Spaß gemacht aber zum großen Teil, war es mir immer lästig, abends noch irgendwohin fahren zu müssen.

Wenn Ihr also wenig Zeit habt, viel arbeiten müsst und ein bisschen Platz zuhause habt, dann nutzt diese Möglichkeit. Im Internet gibt es tolle Workout/Yoga-Videos die Ihr sehr gut nutzen und umsetzen könnt. Wenn Ihr hierzu ein paar tolle Tipps / Empfehlungen haben wollt, schreibt mich gerne an.

Desweiteren ist sicherlich auch die Ernährung ein großes und wichtiges Thema. Wie man im Internet oft liest, wird die ketogene Ernährung empfohlen. Ja, das mag auch stimmen aber das wäre auf Dauer nichts für mich. Ich wollte weiterhin das essen dürfen, was ich mag und was mir gut tut. Da auch hier wieder die Zeit eine große Rolle spielt und es mir wichtig war, nicht lange in der Küche stehen zu müssen, bin ich an die Nahrungsergänzung bzw. an Shakes gekommen. Diese Art der Mahlzeitenzubereitung erleichtert mir nicht nur den Tag sondern hat sich auch gesundheitlich positiv ausgewirkt. Ich fühle mich wieder viel viel fitter und vitaler und es schmeckt! (ganz wichtig). Als ich damals den Tipp mit der Nahrungsergänzung bekommen habe, dachte ich erst:

,,oh nein, was soll ich denn mit sowas?  – das brauche ich nicht!“

,,wofür soll das denn gut sein?“

,,viel zu teuer“

Diese Sätze höre ich auch von anderen immer noch so oft 🙂 LEIDER! 

Ihr tut Eurem Körper damit etwas gutes und es ist eine tolle Möglichkeit sich AUSGEWOGENER und GESÜNDER zu ernähren, ohne dass Ihr 5 kg Obst und 5 kg Gemüse am Tag essen müsst. Nur weil Ihr vielleicht ein bisschen Geld in die Hand nehmen müsst, um die Produkte zu kaufen – na und? Für die täglichen Lebensmittel, die man so in sich hineinstopft, zahlt man doch auch Geld. Ich kann es nur jedem empfehlen, der sich was gutes tun will und sein Leben verändern möchte – auch im Bezug auf die Krankheit.

Ich wünsche Euch nur das Beste und ich hoffe, dass Ihr gut mit der Epilepsie klar kommt. Je nachdem, wie oft Ihr die Anfälle habt oder wie stark sie ausgeprägt sind ….. GEBT EUCH BITTE NICHT AUF. Ihr seid viel zu wundervoll dafür 🙂.

Ich sehe die Krankheit nicht mehr als ,,Feind“ und das muss man auch nicht.

Wenn Ihr Fragen habt oder Eure Erfahrungen mit mir teilen wollt, dann freue ich mich auf Eure Rückmeldungen hierzu.

 

Fühlt Euch gedrückt.

Eure Jule

AUSREDEN (verbrennen auch keine Kalorien)

,,das mach ich lieber morgen“

,,ich habe heute leider keine Zeit“

,,heute fühl ich mich so schlapp“

,,ich hab noch kein Geld dafür“

,,das mache ich dann nächsten Monat“

usw.

Tja, diese Sätze hat bestimmt jeder schon mal gesagt. Und sicherlich waren 50 % dieser Antworten vielleicht auch eine ,,kleine“ Ausrede. Ich weiss nich wie oft ich mir schon Gründe habe einfallen lasssen, nur um meine Entscheidung hinauszuzögern oder zu verschieben. Eigentlich ziemlich lustig und zugleich auch schade. Oftmals haben wir nur Angst vor dem was durch unser aktives Handeln passieren ,,könnte„. Wir gehen erst einmal vom Worst Case aus, anstatt uns die positiven Möglichkeiten vorzustellen. Ich habe auch viele Entscheidungen oder Veränderungen in meinem Leben mit diesen ,,kleinen Lügen“ entschuldigt.

Im Nachhinein ärgere ich mich darüber, dass ich nicht erst einmal offen an eine neue Situation herantreten bin. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich schon einige coole Erfahrungen nicht erleben durfte, weil ich ,,leider keine Zeit hatte„.

Ich bewundere Menschen, die schnell entscheiden – die einfach machen! Natürlich ist immer ein bestimmtes Risiko gegeben, den falschen Weg eingeschlagen zu haben aber  – hey, woher wollen wir wissen ob es so kommt? WIR WISSEN ES NICHT.

Meine Weiterbildung / Entwicklung habe ich zum größten Teil einer neuen Aufgabe zu verdanken, in die ich ,,reingeschupst“ wurde. Auch wenn ich mir neue Tätigkeiten niemals hätte vorstellen können und immer Angst davor hatte –  im Nachhinein gesehen, bin ich daran IMMER gewachsen und habe viel dazu gelernt. Ich bin froh dass ich viele äußere Umstände zu manch neuem Weg geführt haben aber ich ärgere mich, dass ich nicht öfter aus mir heraus ein neues Ziel verfolgt habe. Das will ich ändern.

Mein erstes Erfolgserlebniss im Punkto – AUSREDEN – bekämpfen, war / ist mein Körper.

Vor zwei Jahren noch, habe ich mich schrecklich unwohl gefühlt in meiner Haut. Ich wusste dass ich mich gehen gelassen hatte aber ich habe es verdrängt. Ich habe mir meine Figur schön geredet, habe immer gesagt – ,,Kurven sind doch was schönes“.  – Jetzt bitte nicht falsch verstehen, Kurven sind was schönes aber man muss sich selbst auch damit wohl fühlen. Mein Selbstbewusstsein war zu dieser Zeit mächtig im Keller und jeder Shoppingtag war eigentlich eine Qual für mich. Das aller schlimmste jedoch, waren Fotos (die unbemerkt von mir geschossen wurden). Da wurde mir immer erst bewusst, wie ich überhaupt aussehe bzw. wie ich eigentlich nie aussehen wollte. Aus Frust habe ich leider immer unachtsamer gegessen und sportlich habe ich mich auch nicht betätigt. Ich war einfach FAUL! Bloß keine Veränderung, bloß keine Entscheidung für einen Neuanfang. Zu meiner Faulheit kam dann auch noch meine unglaublich nervige UNGEDULD. Gott bin ich ein ungeduldier Mensch. Am liebsten hätte ich alles sofort und gleich. Warten unerwünscht. 🙂

Diese Charaktereigenschaft ist im Bezug auf eine körperliche Veränderung natürlich auch nicht gerade förderlich. Wenn ich keine sofortigen Effekte gesehen habe, war mir die Lust daran, weiterzumachen schon wieder vergangen. Ich habe viele Anläufe gebraucht. Ich habe alles mögliche ausprobiert und irgendwie hat es nie geklappt. Dann habe ich es wieder auf die lange Bahn geschoben und mich wieder hinter meinen ,,Ausreden“ versteckt.

Ich war nicht glücklich, nicht selbstsicher, nicht befreit und trotzdem war immer noch kein Antrieb in mir, der es hätte ändern können.

Dann gab es irgendwann ein sehr verletztendes Ereignis. Man hatte mir nicht mehr nur durch die Blume gesagt wie ich aussehe, sondern direkt IN MY FACE! Eiskalt! Da ging es eigentlich viel mehr um mein eigenes Wohlbefinden, als um meine Figur. Ich war ja nie wirklich stark übergewichtigt aber ich habe mich unwohl gefühlt und undefiniert. Das hat man mir auch angesehen.

Es ist nicht ausschlaggebend, welche Konfektionsgröße eine Frau hat, sondern wie sie sich fühlt und sich zeigt. Mit der passenden Ausstrahlung ist jeder Mensch attraktiv und hübsch.

Bei mir war es zu der Zeit nicht ansatzweise so! Das hatte mein Gegenüber wohl gemerkt und mir die nackte Wahrheit ungeschönt vor Augen geführt. Ich weiss noch, dass ich an diesem Tag heulend im Auto saß und irgendwann völlig apartisch zuhause ankam. Am nächsten Tag war mein Ziel klar! ICH WILL eine körperliche Veränderung. Von da an, waren meine Prioritäten festgesetzt und ich habe alles erdenkliche getan um meine ersten kleinen Erfolge zu erreichen. Mein Endziel habe ich noch nicht erreicht aber ich bin schon viel viel näher dran, als noch vor zwei Jahren. Ich habe es wirklich durchgezogen und knapp 20 Kilo abgenommen. Da ich relativ viel Sport betrieben habe, ist auch ein bisschen Muskelmaße dazugekommen aber mein Körper sieht einfach definierter aus. Das genieße ich so unendlich. Wie ich genau zu meinem persönlichen körperlichen Erfolg gekommen bin, werde ich mal in einem anderen Blog erzählen wenn es Euch interessiert. 🙂 (schreibt mir gerne was dazu)

Das hätte ich alles nicht geschafft, wenn ich es nicht GEWOLLT hätte. Dann wären mir wieder alle möglichen Ausreden eingefallen. Ich bin jetzt froh, eine negative Erfahrung gemacht zu haben, die meinen Willen zur Veränderung gestärkt hat.

Das beweist mir, dass man vor Veränderungen und neuen Wegen im Leben keine Angst haben muss. Diese kleinen Ausreden begegnen uns ja fast täglich. Im Berufsleben, im privaten Umfeld oder persönlich. Ich will die Ausreden bekämpfen und meine Visionen und Wünsche stärken. Ich glaube, dass das auch von sehr erfolgreichen Menschen so gelebt wird. Man muss im Leben nun mal Entscheidungen treffen – zum Glück dürfen wir das heutzutage.

Halten wir fest:

  1. ab und zu eine kleine Ausrede ist schon ok 😉
  2. definiert Eure Wünsche und Träume. Wie sieht Euer ,,Traumleben“ aus?
  3. sucht nach neuen Möglichkeiten / Aufgaben für Euch – auch wenn das bedeutet, dass ihr Entscheidungen treffen müsst.lasst Euch von anderen Menschen inspirieren, folgt Menschen (z.B. via Social Media)
  4. verurteilt nicht vorschnell. Manche Menschen gehen eben andere Wege, als Ihr es tun würdet.
  5. macht Euch ernsthafte Gedanken dazu, wie Ihr Euere Träume verwirklichen könntet.
  6. TRAUT Euch! Diesen Punkt finde ich besonders wichtig. Nur wenn Ihr etwas probiert, könnt Ihr wissen, ob es funktioniert oder nicht. Wenn es mal ,,in die Hose“ geht dann seid Ihr eine Erfahrung reicher 🙂 – das ist doch auch was. Nichts tun ist schlimmer als einen Fehler zu machen. So verpasst man vielleicht das ganz große Glück in seinem Leben.

und jetzt der wichtigste Punkt :

GLAUBT AN EUCH! Auch wenn Ihr keine Ahnung von dem habt, was vor Euch liegt, auch wenn Ihr möglicherweise nicht die passende Berufserfahrung / Ausbildung habt oder Ihr Euch in ein Umfeld begebt wo Ihr ,,Eurer Meinung nach“ erst einmal nicht reinpasst. DENKT NICHT SOVIEL DARÜBER NACH! Probiert es aus. 🙂

Ich übe das auch noch und ich weiss, dass jede Ausrede die ich ,,bekämpfe“ ein kleiner weiterer Schritt zu meinem Glück sein wird.

Es kann nur belohnt werden, wenn man seine ,,Komfortzone“ verlässt.

Ich freue mich auf Eure Erfahrungen. 🙂

Eure Jule